Schafhaltung
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Allgemeine Bedingungen

Lehrwerkstätte Schafhaltung

Tierbestand



  • Das Hofgut Neumühle hat 1992 die Lehrwerkstätte Schafhaltung in Betrieb genommen und mit dem Aufbau einer Herdbuchzucht der Rasse Merinolandschaf begonnen.
  • Aus den anfänglich 50 Mutterschafen und einem Bock sind mittlerweile rd. 250 Mutterschafe mit Nachzucht geworden. Durchschnittlich vier Zuchtböcke befinden sich im Deckeinsatz. Auf die Berücksichtigung der Scrapie-Resistenz legen wir dabei besonderen Wert.
  • Die Herdenleistung liegt im Mittel bei einem Ablammergebnis von 200 % und einem Aufzuchtergebnis von 190 %. Die Lämmer werden entweder als Zuchttiere aufgestallt oder gemästet. Die Vermarktung erfolgt größtenteils über unseren Hofladen oder regionale Metzger.
  • Die Tiere der Neumühler Zucht präsentieren sich regelmäßig auf regionalen und überregionalen Zuchtschauen und Auktionen. Zahlreiche Preise und Auszeichnungen lassen den hohen Standard der Herdbuchzucht erkennen.

  • Wir bieten regelmäßig Nachzucht aus unserer Herde zum Verkauf an.

Stallanlage

  • Der überwiegende Teil der Schafherde wird ganzjährig auf der Weide gehalten und dort gegebenenfalls zugefüttert. Im Stall befinden sich nur die frisch abgelammten Schafe mit ihrem Nachwuchs, die Zuchtböcke und die Mastlämmer.
  • Dieser 1991 errichtete Kaltstall wurde mit Trauf-First-Lüftung, lichtdurchlässiger Firsthaube und großflächiger Lichtplattenverglasung an den Längsseiten gebaut, die für Helligkeit und ein angenehmes Stallklima sorgen. Die Tiere werden auf einer Tiefstreumatratze gehalten.
  • Zwei elektrische Futterbänder sowie eine begehbare Jalousienraufe, Heuraufen und ein Stallfutterautomat für die Kraftfutterversorgung der Lämmer sorgen hier für die optimale Versorgung der Tiere.
  • 1998 wurde neben dem Schafstall ein weiterer Offenstall errichtet. Hier ist eine Stallhälfte mit zwei begehbaren Jalousi-enraufen und Heuraufen ausgestattet, die für verschiedene Tiergruppen nutzbar ist. Auf der anderen Seite befinden sich 15 Boxen für frisch abgelammte Mutterschafe.
  • Unmittelbar neben den Gebäuden wurde eine Sortier- und Behandlungsanlage installiert.

Management

  • Die Schafe weiden entweder in fest-eingezäunten Flächen oder auf Weiden mit mobilen Zaunanlagen (System "Rappa").
  • Während der Hauptvegetationszeit werden üblicherweise drei Herden betreut: eine Herde Mutterschafe mit Lämmern, Mutterschafe ohne Lämmer und eine Bockherde.
  • Als Arbeitshunde kommen Border Collies zum Einsatz
  • Das Absetzen der Lämmer erfolgt in einem Alter von etwa drei Monaten

Auszeichnungen

1997
2000
2000

2001

2003

2005

2006

Siegerbock jüngere Klassen - Merinolandschafelite in Ulm
Siegerbock jüngere Klassen - Merinolandschafelite in Ansbach
Bronzene Plakette des Bundesministeriums für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft
Silberne Kammerpreismünze der Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz für hervorragende Leistungen in der Schafzucht
Bronzene Plakette des Bundesministeriums für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft
Auszeichnung im Rahmen des Landeswettbewerbes "Tiergerechte Haltung" in der Kategorie Schafe und Ziegen
Reservesiegerbock jüngere Klassen - Merinolandschafelite in Ansbach
Des weiteren wurden der Lehrwerkstätte bisher sieben Plaketten der Vereinigung deutscher Landesschafzuchtverbände (VDL) als Anerkennung für besondere züchterische Leistungen verliehen.

Ausstellungskollektion Bundesschafschau
Leipzig 2001


Kontakt

Martin Glörfeld-Thomas: 0 63 02 / 603-41 oder
  0 63 02 / 98 22 12 (privat)



Stationäre Leistungsprüfung

  • Der Bezirksverband Pfalz führt in Kooperation mit dem Land im Dienstleistungszentrum www.dlr.rlp.de Ländlicher Raum Westpfalz die Stationsprüfung auf Fleischleistung bei Schafen durch. Die Erfassung der Mastleistung und des Schlachtkörperwertes dient der Erstellung objektiver Unterlagen für die Zuchtwertschätzung von Schafböcken.

  • Messen der Kotelettfläche
    am Schlachtkörper
  • Sie kann als Geschwister-, Nachkommen-, oder Eigenleistungsprüfung durchgeführt werden. Eine Nachkommengruppe besteht in der Regel aus acht Bocklämmern eines Vaters. Insgesamt stehen 120 Prüfplätze zur Verfügung.
  • Die Mastleistung - Tägliche Zunahme und Futterverwertung - wird im Gewichtsabschnitt von 20 bis 42 kg festgestellt. Überdurchschnittliche Bocklämmer können danach auf Wunsch als eigenleistungsgeprüft vom Züchter zurück genommen werden.
  • Zur Ermittlung des Schlachtkörperwertes werden relevante Kriterien wie Schlachtkörperlänge, Verfettung, Fleischigkeit, Kotelettfläche und der Anteil wertvoller Teilstücke am Schlachtkörper erfasst.
  • Hinweisblatt für die Beschicker der Prüfung:
    >>> Wachstumsprüfung 2006 als pdf-Datei



Kontakt

Dr. Karl Landfried: 0 63 02 / 603-13
Dr. Romberg: 0 63 02 / 92 16-41
Lehr- und Versuchsanstalt für Viehhaltung Hofgut Neumühle

67728 Münchweiler an der Alsenz
Telefon +49 (0)6302 - 603-0
Fax +49 (0)6302 - 603-50

info@neumuehle.bv-pfalz.de www.hofgut-neumuehle.de