Schweinehaltung
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Allgemeine Bedingungen

Lehrwerkstätte Schweinezucht

Tierbestand



  • In der Lehrwerkstätte Schweinezucht werden 60 Zuchtsauen (Mehrfachkreuzungen und Reinzuchttiere) im geschlossenen System gehalten. Die Remontierung erfolgt über Zukauf.
  • Es werden jährlich zwischen 22 und 27 Ferkel von einer Sau geboren - das entspricht insgesamt einer Anzahl von 1200 bis 1600 Ferkeln.
  • 1100 bis 1500 Ferkel werden abgesetzt, von denen 10 % mit 25 kg Gewicht als Zuchtläufer an regionale Landwirte vermarktet werden und 5 % die Mast-, Zucht- und Schlachtleistungsprüfung am DLR Westpfalz ablegen. 85 % der Ferkel werden für die betriebseigene Mast aufgestallt.
  • 100 % der Zuchtsauen werden über die künstliche Besamung befruchtet. Es wird ein Pietrain-Eber gehalten, der zur Hofabsamung sowie zur Stimulierung brünstiger Sauen verwendet wird. 90% aller Sauen werden über den hofeigenen gekörten Zuchteber besamt und 10 % des benötigten Spermas wird von der Besamungsstation geliefert.

Stallanlage

  • AbferkelbereichFerkel
    Der Abferkelstall wurde in 2004 komplett modernisiert und in drei Warmstallabteile untergliedert. Verschiedene Hersteller demon-strieren interessierten Lehrlingen und Besuchern ihre Systeme in zwei Abteilen konventioneller Bauweise und einem Abteil mit Laufboxen. Im Rahmen der Umbaumaßnahme wurde dort auch ein Sauenwaschplatz eingerichtet.
  • Deck- und Wartebereich
    Der Deck- und Wartestall wurde 2006/2007 vollständig umgebaut und modernisiert und unterteilt sich in zwei Deckabteile und ein Warteabteil. In den beiden Deckabteilen wurden zwei verschiedene Typen von Besamungsständen verschiedener Hersteller eingebaut. Insgesamt stehen 16 Stände zur Verfügung, des weiteren eine Eberbucht und zwei Jungsauenbuchten.
    Im Wartebereich können die eingestallten Sauen ihr Futter individuell von einer vollautomatischen Futterstation abrufen. Ruhesuchende Zuchtsauen haben in den insgesamt vier Liegekojen Platz. Die Trinkwasserversorgung wird u.a. durch Selbsttränken und Aqualevel sichergestellt.
  • Ferkelaufzucht
    Die Ferkelaufzucht erfolgt in zwei Warm- stallabteilen mit unterschiedlicher Ausstattung sowie zwei Ferkelhütten mit Klimasteuerung.
  • Besonderheiten
    Quarantänestall, Isolierstall

Management

  • Fütterung
    Zuchtsauen vier Phasen, Trockenfutter, Handfütterung sowie halbautomatisch; Ferkel drei Phasen, Handfütterung, Breifutter
  • Belegung
    Rein-Raus-System, Drei-Wochen-Rhythmus
  • Stallklima
    Steuerungssysteme diverser Hersteller, Unterflur- und Oberflurabsaugung, Unterflurzuluftsysteme, Niederdruck-Kühlanlage mit Vernebelungsdüsen, Rieselkanäle
  • EDV
    db-Sauenplaner, Palm-Pocket-PC (System Milan, Mannebeck)
  • Tiergesundheit
    Schulmedizin, Homöopathie

Kontakt

Markus Klaßen: 0 63 02 / 603-19
Helmut Scheu: 0 63 02 / 603-29



Lehrwerkstätte Schweinemast

Tierbestand

  • Durchschnittlich werden ca. 400-500 Mastschweine unterschiedlicher Altersgruppen gehalten. Von jährlich insgesamt 1200 bis 1400 Ferkeln aus eigener Erzeugung werden 85 % gemästet.
  • Die Mastleistungen liegen zwischen 800 g und 900 g tägliche Zunahme; der Muskelfleischanteil beträgt 57 % bis 59 %.
    Etwa 75-95 % aller Schlachtschweine werden in die Handelsklasse E eingestuft.

Stallanlage

  • Vor- und Mittelmast
    Zwei Warmstallabteile mit Teilspaltenboden, ausgestattet mit Breifutterautomaten verschiedener Hersteller, vollautomatische ad libitum Fütterung, Unterflurabsaugung und Türganglüftung.
  • Endmast

    Der Stallbereich untergliedert sich in zwei Warmstall- und ein Außenklimaabteil. Beide Warmstallabteile sind mit unterschiedlichen Aufstallungssystemen ausgestattet und ent-halten sowohl Teil- als auch Vollspaltenböden. Der Außenklimabereich (Nürtinger Rund- holzbauweise) ist untergliedert in je ein Kistenabteil mit Teilspaltenboden und ein Schrägbodenabteil mit Stroheinstreu.
  • Besonderheiten
    Isolierstall und Verladerampe

Management

  • Fütterung
    Mastschweine drei Phasen, vollautomatisch, teilweise buchtenindividuell, Endmast bei männlichen Tieren leistungsorientiert (rationiert)
  • Belegung
    Rein-Raus-System, getrenntgeschlechtliche Endmast
  • Stallklima
    Steuerungssysteme diverser Hersteller, Unterflur- und Oberflurabsaugung, Unter-flurzuluftsysteme, Rieseldecke und Türgang- sowie Space-Boardlüftung
  • Vermarktung
    Alle Mastschweine werden mit einem durchschnittlichen Lebendgewicht von 113 kg an verschiedene Schlachthöfe in Deutschland vermarktet. Die Tiere werden von dort aus entweder an Zerlegebetriebe oder direkt an Metzgereien vermarktet.
  • EDV
    Procom Fütterungs-PC
  • Tiergesundheit
    Schulmedizin

Zertifizierungen

  • 2004 QS-Zertifizierung, Standart I, 100 Punkte
  • 2007 QS-Zertifizierung, Standart I, 100 Punkte
  • 2010 QS-Zertifizierung, Standart I, 100 Punkte

Kontakt


Markus Klaßen: 0 63 02 / 603-19
Simon Spaleck: 0 63 02 / 603-29






Unser Team: S. Spaleck, M. Klassen und H. Scheu
Lehr- und Versuchsanstalt für Viehhaltung Hofgut Neumühle

67728 Münchweiler an der Alsenz
Telefon +49 (0)6302 - 603-0
Fax +49 (0)6302 - 603-50

info@neumuehle.bv-pfalz.de www.hofgut-neumuehle.de