- Staatlich anerkannte Erzieher/innen in Teilzeit/Vollzeit für den Bauernhof-Kindergarten
- Auszubildende*n (m/w/d) in der Hauswirtschaft
- Auszubildende in der Landwirtschaft (m/w/d)
- Staatlich anerkannte Erzieher/innen in Teilzeit/Vollzeit für den Bauernhof-Kindergarten
- Auszubildende*n (m/w/d) in der Hauswirtschaft
- Auszubildende in der Landwirtschaft (m/w/d)
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- Auszubildende*n (m/w/d) in der Hauswirtschaft
- Auszubildende in der Landwirtschaft (m/w/d)
- Staatlich anerkannte Erzieher/innen in Teilzeit/Vollzeit für den Bauernhof-Kindergarten
- Auszubildende*n (m/w/d) in der Hauswirtschaft
- Auszubildende in der Landwirtschaft (m/w/d)
Experimentierfeld DiKI-Südwest

Das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) fördert mit den sogenannten Digitalen Experimentierfeldern die Digitalisierung in der Landwirtschaft in ganz Deutschland. Ziel ist es, digitale und KI-basierte Technologien für Pflanzenbau und Tierhaltung zu erforschen, ihre Praxistauglichkeit zu erproben und deren Mehrwert für eine nachhaltige und ressourcenschonende Landwirtschaft aufzuzeigen.
Das Experimentierfeld DiKI-Südwest - Einsatz digitaler Technologien zur Verbesserung automatisierter KI-basierter Prozesse für eine nachhaltige, ressourcenschonende und resiliente Landwirtschaft - ist ein regionales Experimentierfeld im Südwesten Deutschlands und baut inhaltlich und strukturell auf den Erfahrungen des Experimentierfeldes Südwest auf. Es wird vom Kuratorium für Technik und Bauwesen in der Landwirtschaft (KTBL) koordiniert und gemeinsam mit der Lehr- und Versuchsanstalt für Viehhaltung Hofgut Neumühle (LVAV), der Rheinland-Pfälzischen Technischen Universität Kaiserslautern-Landau (RPTU), dem Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) sowie dem Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum Rheinhessen-Nahe-Hunsrück (DLR R NH) umgesetzt.
Das Experimentierfeld DiKI-Südwest steht für die praxisnahe Erprobung von Künstlicher Intelligenz, interoperablen Datenräumen und hybriden Cloud-Infrastrukturen zur Unterstützung landwirtschaftlicher Wertschöpfungssysteme. Der Fokus liegt auf der Vernetzung öffentlicher und betrieblicher Daten der Innen- und Außenwirtschaft, der Entwicklung KI-basierter Beratungs- und Assistenzsysteme sowie der Verbesserung automatisierter Prozesse in der Innen- und Außenwirtschaft. Ein besonderer Schwerpunkt ist die Demonstration der Mehrwerte interoperabler, verfügbarer und sicher nutzbarer Daten für landwirtschaftliche Betriebe.
Der Wissenstransfer erfolgt praxisnah, einzelbetrieblich sowie orts- und zeitunabhängig. Die im Projekt gewonnenen Erkenntnisse werden über die Plattformen FarmWissen und OpenDataFarm gebündelt, aufbereitet und kostenfrei zur Verfügung gestellt. Ergänzend sichern Expertenkreise, Demonstrationsbetriebe sowie die enge Einbindung von Beratung, Ausbildung und Wissenschaft einen starken Praxisbezug und ermöglichen den kontinuierlichen Austausch zu digitalen und KI-basierten Lösungen.

OpenDataFarm Neumühle – digitaler Betriebs- und Feldzwilling
Ein zentraler Demonstrations- und Entwicklungsstandort des Experimentierfeldes DiKI-Südwest ist die LVAV Hofgut Neumühle. Im Rahmen des Projektes wird das Hofgut Neumühle als OpenDataFarm, einem virtuellen landwirtschaftlichen Betrieb, weiterentwickelt. Ziel ist es, betriebliche und öffentliche Daten zusammenzuführen, zu analysieren, zu verknüpfen und anschaulich zu visualisieren, um digitale Prozesse und Stoffkreisläufe nachvollziehbar zu machen.
Das Hofgut Neumühle wird dabei als digitaler Betriebszwilling modelliert, ergänzt durch ausgewählte digitale Feldzwillinge. Neben betriebseigenen Daten werden auch öffentliche Datenquellen, wie beispielsweise Wetter-, Geo- und Fernerkundungsdaten, eingebunden. Die Visualisierung dieser Daten schafft ein besseres Verständnis für Datenströme, Nährstoff-, Arbeits- und Prozesskreisläufe und dient als Grundlage für KI-basierte Entscheidungsunterstützungssysteme. Insbesondere die Vernetzung von Feld- und Stalldaten, etwa im Kontext von Futterplanung, Stickstoffnutzungseffizienz (NUE) oder CO₂e-Fußabdruck, spielt dabei eine zentrale Rolle und soll in einem Nachhaltigkeits-Dashboard dargestellt werden. Die LVAV bringt ihre Expertise in der Tierhaltung, der Versuchsdurchführung sowie der überbetrieblichen Ausbildung aktiv in das Projekt ein.
Wissenstransfer und nachhaltige Verstetigung
Ein wesentliches Ziel des Experimentierfeldes DiKI-Südwest ist der strukturierte Wissenstransfer. Die Projektergebnisse werden über die bereits etablierte Plattform FarmWissen und die OpenDataFarm öffentlich zugänglich gemacht und praxisnah aufbereitet. Ergänzend fließen die Inhalte in die landwirtschaftliche Aus- und Weiterbildung, den Fachschulunterricht sowie in universitäre Lehrangebote ein.
Durch die enge Verzahnung von Forschung, Praxis und Bildung leistet das Experimentierfeld DiKI-Südwest einen nachhaltigen Beitrag zur digitalen Transformation der Landwirtschaft und zur Stärkung der Akzeptanz und Nutzung KI-basierter Technologien im landwirtschaftlichen Alltag.
Weiterführende Links:
https://farmwiki.de/
https://opendatafarm.com/
Die Förderung des Experimentierfeldes DiKI-Südwest erfolgt aus Mitteln des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages. Die Projektträgerschaft erfolgt über die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) im Rahmen der Förderung der Digitalisierung in der Landwirtschaft.



