- Staatlich anerkannte Erzieher/innen in Teilzeit/Vollzeit für den Bauernhof-Kindergarten
- Auszubildende*n (m/w/d) in der Hauswirtschaft
- Auszubildende in der Landwirtschaft (m/w/d)
- Staatlich anerkannte Erzieher/innen in Teilzeit/Vollzeit für den Bauernhof-Kindergarten
- Auszubildende*n (m/w/d) in der Hauswirtschaft
- Auszubildende in der Landwirtschaft (m/w/d)
- Staatlich anerkannte Erzieher/innen in Teilzeit/Vollzeit für den Bauernhof-Kindergarten
- Auszubildende*n (m/w/d) in der Hauswirtschaft
- Auszubildende in der Landwirtschaft (m/w/d)
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SustainChain
Nachhaltigkeit digital umsetzen: Verbundprojekt für Agrar- und Lebensmittelbetriebe
Mit Beginn des neuen Jahres 2026 ist das Verbundprojekt SustainChain offiziell gestartet. Das Projekt läuft vom 01.01.2026 bis zum 31.12.2027 und wird von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) gefördert. Das Projekt wird gemeinsam mit der Hochschule Osnabrück, dem Fraunhofer IESE sowie den Friends of Digital Farming durchgeführt; die DLG ist als assoziiertes Projektmitglied eingebunden. Das Hofgut Neumühle ist als Partner mit Letter of Intent dabei und steht für Erfahrungen aus der Praxis.
SustainChain adressiert zentrale Herausforderungen im Agrifood-Sektor, der durch steigende Kosten, wachsende regulatorische Anforderungen und ein ineffizientes, lineares Wirtschaftssystem gekennzeichnet ist. Diese Bedingungen führen zu einer Verschwendung wertvoller Ressourcen sowie zu erheblichen Umweltbelastungen. Vor diesem Hintergrund konzentriert sich das Projekt auf die digitale Transformation kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU), die den Großteil der landwirtschaftlichen Betriebe und nachgelagerten Akteure ausmachen, aber oft nicht über die personellen Kapazitäten verfügen, sich intensiv mit der Digitalisierung auseinanderzusetzen.
Ziel von SustainChain ist es, praxisnahe Lösungsansätze zu entwickeln, die KMU den Einstieg in digitalisierte Wertschöpfungsketten erleichtern und ihnen ermöglichen, wirtschaftliche und insbesondere ökologische Vorteile zu realisieren. Zu den zentralen Projektergebnissen zählen ein umfassender Praxisleitfaden sowie allgemeingültige Anforderungsprofile für eine domänenweite Referenzarchitektur – realisiert durch ein eigens entwickeltes Reference Designation System (RDS). Dieses RDS fungiert als digitale „Landkarte“, die KMU konkrete technische Voraussetzungen zur Integration in die digitale Wertschöpfung aufzeigt, beispielsweise zur transparenten Erfassung und Dokumentation des CO₂-Fußabdrucks in der Milchproduktion.
Ein wesentlicher Aspekt von SustainChain ist die intensive Einbindung der Praxis: Durch umfangreiche Interviews und Workshops mit KMU aus der gesamten Agrifood-Wertschöpfungskette werden die aktuellen Herausforderungen, Bedürfnisse und Erfolgsfaktoren erfasst. Das Feedback fließt direkt in die Entwicklung der Projektergebnisse ein und sichert so die praxisnahe Projektausrichtung. Auf diese Weise trägt das Vorhaben mit dem anvisierte Praxisleitfaden dazu bei, dass KMU ihre Prozesse standardisieren, Rohstoffkreisläufe effizient schließen und letztlich sowohl ihre Wettbewerbsfähigkeit als auch die Umweltleistung verbessern können. Insgesamt trägt SustainChain dazu bei, dass nachhaltige und ökonomische Prozesse in der Agrar- und Ernährungswirtschaft miteinander verknüpft werden.
SustainChain leistet somit einen relevanten Beitrag zur nachhaltigen Transformation des AgrifoodSektors – indem es den Weg für eine ressourceneffiziente und umweltfreundliche Digitalisierung ebnet, die KMU praxisnah unterstützt und langfristige, messbare Verbesserungen in Wirtschaftlichkeit und Umweltschutz ermöglicht.
Weitere Informationen finden Sie hier.
Kontakt (Hochschule Osnabrück)
Projektleitung: Prof. Dr.-Ing. Benjamin Weinert
Institut für Management und Technik, Campus Lingen
E-Mail:
Tel.: 0591 80098 458


